Vibibi – Leckere Kokos-Reis-Pfannkuchen

Januar 28 , 2016 by: Mbremmer Beilagen, Süßes

Die Vibibi genannten Kokosmilch-Reis-Pfannküchlein sind an der Swahili-Küste eine beliebte Beilage zu Tee oder Kaffee und während des Ramadan zum Fastenbrechen. Die Zubereitung ist relativ einfach, wie bei herkömmlichen Pfannkuchen muss man aber etwas auf die Konsistenz des Teigs achten.  

Auch wenn mir bislang noch nicht klar ist, woher der Name Vibibi (wörtlich: kleine Frauen bzw. Omas) kommt: Es handelt sich dabei unbedingt um eine Art Referenz für ihre Süße. Die Teilchen sind super weich und lecker und machen auch nicht zu viel Arbeit – insbesondere, wenn man auf fertig gemahlenes Reismehl und Kokosmilch aus der Dose zurückgreifen kann. Wer es nicht unbedingt und immer traditionell mag, findet in den Vibibi auch eine gute Ausgangslage für Experimente mit süßen oder auch deftigen Soßen und Beilagen – wie auch bei normalen Pfannkuchen halt.


Zutaten (für 8 bis 10 Mini-Pfannkuchen):

1 1/2 Tassen Reis(mehl)

1 gestrichener Esslöffel Weizenmehl

1 Tasse dicke Kokosmilch

1/2 Tasse dünne Kokosmilch

1 Ei

3/4 Tasse Zucker

1 Teelöffel Trockenhefe (bzw. Äquivalent an frischer Hefe)

1/2 Teelöffel gemahlener Kardamon

Öl oder Butterschmalz (Ghee) zum Braten

Zubereitung:

An der Swahili-Küste verwendet man für dieses Vibibi-Rezept üblicherweise die Rohmaterialien Reis und Kokosnüsse. Falls vorhanden, kann man aber auch bereits gemahlenes Reismehl und Kokosmilch aus der Dose nehmen – das geht deutlich schneller und der Geschmacksunterschied hält sich in Grenzen. Für die traditionelle Variante wäscht man den Reis und weicht ihn dann über Nacht in ausreichend Wasser ein. Anschließend wird der Reis abgeseiht und in einem Mixer zerkleinert. Dazu gibt man zunächst den Zucker und die dicke Kokosmilch, nach einigen Minuten dann auch die dünne Kokosmilch, Hefe, Ei, Mehl und gemahlenen Kardamon. Bei fertigem Reismehl entfallen die ersten Schritte und man mixt nur die einzelnen Zutaten.

Die Mischung gibt man dann in eine große Schüssel (Teig gärt) und lässt sie zugedeckt gut eine Stunde an einem warmen Ort ziehen. Hat der Teig ordentlich Blasen gebildet, kann man anfangen, die ersten Pfannkuchen damit zu machen. Dazu gibt man zunächst etwas Öl oder Butterschmalz in eine Pfanne und erhitzt sie. Dann gießt man gut einen Esslöffel in die Pfanne, reguliert die Hitze (bei einem Gasherd) bzw. nimmt die Pfanne von der Kochstelle (Elektroherd) und deckt die Pfanne zu. Beginnt die Oberseite des Kibibi gar zu werden – erkennbar an den Bläschen – gibt man etwas Öl/Schmalz darauf und wendet das Pfannküchlein. Am Ende sollten beide Seiten knusprig goldgelb sein. Wer mag, kann zum Abschluss noch Zuckersirup auf die Vibibi geben.

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