Kokoto – „Kieselstein“-Gebäck

März 22 , 2015 by: Mbremmer Allgemein, Süßes

Als Moslems haben die Swahili ja mit Weihnachten und dem ganzen Brimborium drumherum mit Plätzchenbacken und so nur wenig am Hut. Dafür bietet der Ramadan ausreichend Gelegenheit, sich in der Küche auszutoben. Eine beliebte Knusperspeise für den ganzen Fastenmonat, da mehrere Tage und Wochen (?) haltbar, sind Kokoto.

Kokoto (makokoto) bedeutet Kieselsteine auf Swahili – und der Name kommt nicht von ungefähr: Ähnlich wie gebackene Mandeln sind die Kokoto mit einer Zuckerkruste überzogen und es bedarf etwas Kraft im Kiefer, um die keksartigen Stücke zu knacken. Hier das Rezept zum Nachkochen.

Zutaten:

1 Kilo Mehl

200 Gramm Butter oder Margarine

1/2 Kilo Zucker

10 – 15 Kardamonkerne, gemahlen

1 Liter Öl zum Frittieren

Wasser

Zubereitung:

Die Butter oder Margarine vorsichtig verflüssigen und dann in eine Schüssel mit dem Mehl geben. Das Ganze gut vermischen, bis alle Klumpen verschwunden sind. Im Anschluss dann schrittweise kaltes Wasser hinzugeben und kneten, bis eine Art Mürbteig entstanden ist. Diesen dann in kleine Stückchen schneiden und die kokoto in heißem Öl knusprig herausbacken.

Dem interessierten Leser wird aufgefallen sein, dass den kokoto jetzt noch die Süße fehlt, damit ist das Ganze für Swahili-Verhältnisse praktisch ungeniessbar. Doch dem kann mit einer zuckerigen Beschichtung abgeholfen werden. Dazu gibt man den Zucker mitsamt gemahlenen Kardamon und zwei Tassen Wasser in einem großen Topf und erhitzt das Ganze, bis ein dickflüssiger Sirup entstanden ist. In diesen gibt man nun die kokoto und rührt fleißig um. Anschließend kann man die Stückchen herausnehmen und abkühlen lassen. Wie bereits beschrieben, lassen sich die kokoto gut und über Wochen hinweg lagern. Allzulang werden sie dennoch nicht halten – wenn man sie nicht gut versteckt 🙂

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