Mahamri – Hefetaschen

August 26 , 2014 by: Mbremmer Beilagen

Mahamri, im Landesinneren Kenias auch bekannt als Mandazi, gehören zu den vielseitigsten Beilagen der Swahili-Küche. Als Frühstück genießt man die noch warmen Hefetaschen zusammen mit dem klassischem Milch- oder Schwarztee. Mittags oder abends sind Mahamri dann eine leckere Beilage zu Fisch, Fleisch und Soßen. Das Besondere an Mahamri, im Gegensatz etwa zu den heimischen Krapfen ist- wie so häufig – das verwendete Gewürz Kardamon sowie die zarte Note von Kokosmilch und Ei. Doch genug den Mund wässrig gemacht – hier das Rezept zum Selbstmachen von Mahamri.

Zutaten:

1/2 Kilo Mehl

Mehl zum Ausrollen

250 ml Kokosnussmilch

250 ml Milch

2 Eier

100 g Zucker

1/2 Teelöffel gemahlener Kardamon

1 Packung (Trocken)Hefe

1 Prise Turmerik zum Färben

Öl zum Frittieren

Zubereitungszeit: 1 Stunde (mit Pause)

Und so geht’s:

Hefe mit etwas Zucker in einem Glas lauwarmer Milch ansetzen. Anschließend alles außer dem Frittieröl in eine Schüssel geben, ausgiebig mit einem Quirl vermengen und den Teig abgedeckt an einem warmen Platz etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Danach kurz umrühren, um die Gärblasen etwas zu reduzieren. Mit einem großen Löffel eine etwa orangengroße Teigmenge entnehmen, mit Mehl bestreuen und auf einer mit ausreichend Mehl benetzten Fläche zu etwa handgroßen dünnen Scheiben ausrollen. Mit einem Messer oder Pizzaschneider in Viertel schneiden und die Mahamri-Stücke zur Seite auf eine mit Mehl bestäubte Fläche geben (Vorsicht beim Stapeln!). Die Taschen werden danach in heißem Öl frittiert, bis sie braun sind. Dabei kontinuierlich die Oberseite mit einem Schaumlöffel mit Öl benetzen, damit die Mahamri schön in die Höhe gehen.

1/2 Kilo Mehl ergeben in etwa 30 Mahamri, was für 4-6 Esser reicht. Wer nicht alle Teigtaschen in einem Aufwasch frittieren will, kann sie auch vorsichtig auf einem mit Mehl bestäubten Teller einfrieren. Anschließend die Teigstücke leicht auftauen lassen, bevor es mit den Mahamri ins Öl geht. Die Teigtaschen schmecken gut zusammen mit Chai, können aber auch als Beilage zu Hauptspeisen wie Maharagwe gegessen werden.

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